KlientenJournal 3/2018

Editorial Wir beraten Sie gerne: Tel. 03864 / 35 87 www.hafellner.com Ausgabe 3 / 2018 KLEINUNTERNEHMER Zuschuss zur Entgeltfortzahlung für Kleinbetriebe erhöht Kleinunternehmen erhalten seit 1.7.2018 von der AUVA 75 % anstatt 50 % des an den arbeitsunfähigen Dienstnehmer fortgezahlten Entgeltes erstattet. Dienstgeber, die in ihrem Unternehmen durchschnittlich nicht mehr als 50 Dienstneh- mer beschäftigen, erhalten unter bestimmten Voraussetzungen von der Allgemeinen Unfall- versicherungsanstalt (AUVA) einen Zuschuss nach Entgeltfortzahlung wegen Unfall oder Krankheit eines Dienstnehmers. Mit 1.7.2018 wurde für kleine Unternehmen, die nicht mehr als zehn Dienstnehmer beschäftigen, diese Unterstützungsleistung von 50 % auf 75 % erhöht . Dienstgeber (auch von Lehrlingen und geringfügig Beschäftigten) sind zuschuss- berechtigt, wenn ǜǜ ihr Dienstnehmer bei der AUVA versichert ist, ǜǜ sie in ihrem Betrieb regelmäßig nicht mehr als 50 Dienstnehmer beschäftigen (Ausnahmen), ǜǜ ihr Dienstnehmer einen Unfall hatte bzw. eine Arbeitsverhinderung durch Krankheit eingetreten ist, ǜǜ die Arbeitsverhinderung länger als drei (Unfall) bzw. länger als zehn (Krankheit) aufeinander folgende Tage dauerte, ǜǜ das Entgelt fortgezahlt wurde, ǜǜ sie einen Zuschuss-Antrag stellen. Als Kleinunternehmen gelten jene Betriebe, die (im Jahresdurchschnitt) nicht mehr als zehn Dienstnehmer beschäftigen. Ange- wendet wird die neue Regelung bei Arbeits- verhinderungen infolge von Krankheit bzw. Mitarbeiterin krank? Jetzt 75 % Erstattung der Entgeltfortzahlung! ©TylerOlson  Mit dem Ende des Sommerurlaubes sind wir nun wieder im unternehme- rischen Alltag, der immerhin ein paar Erleichterungen mit sich bringt. Zunächst erhalten Kleinunterneh- men seit 1.7.2018 von der AUVA 75 % anstatt 50 % des an einen arbeitsun- fähigen Dienstnehmer fortgezahlten Entgeltes erstattet. Seit Beginn dieses Jahres ist zudem die Führung einer Einnahmen-Ausga- ben-Rechnung kein Ausschließungs- grund mehr für eine Pauschalierung. Wenn Sie etwa die Steuererklärung 2017 noch nicht eingereicht haben, können Sie also trotz erstellter Einnah- men-Ausgaben-Rechnung die unter Umständen günstigere Pauschalierung in Anspruch nehmen. Der Verwaltungsgerichtshof kam übri- gens zum Ergebnis, dass eine Firmen- pension nicht GSVG-beitragspflichtig ist, wenn sie ausschließlich für eine Tätigkeit bezogen wird, die nicht mehr ausgeübt wird. Da kann also einiges gespart werden. Der Verwaltungsgerichtshof lässt außerdem den steuerlichen Abzug für die Verteidigung in einem Straf- verfahren in bestimmten Fällen zu. Bisher waren solche Kosten nicht als Betriebsausgaben oder Werbungskos- ten abziehbar. Bis 30.9. können wir unter Umständen eine Herabsetzung Ihrer Einkommen- steuervorauszahlungen beantragen. Sie können damit einen Liquiditäts- vorteil lukrieren! Wenn Sie Fragen zu diesen oder anderen Themen haben, stehen wir Ihnen als Ihr Berater gerne zur Verfü- gung!

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