MandantenJournal 1/2021

Editorial Wir beraten Sie gerne: Tel. (02204) 9501 – 0 51429 B ergisch G ladbach • S attlerweg 14-18 T elefon (02204) 9501-0 • F ax (02204) 9501-10 individueller @ wilde - partner . de • www . wilde - partner . de Die Mitarbeiter der Wilde & Partner Fortsetzungsreihe Sebastian Neifer ist seit 2016 bei uns als Steuerberater tätig und ergänzt damit unser Kompe- tenzteam in der Steuerabteilung. Gebür- tig imOberbergischen hat er heimatnah die Ausbildung zum Steuerfachange- stellten absolviert. Anschließend folgt das Studium der Betriebswirtschafts- lehre und die Prüfung zum Steuerbe- rater. Raus aus dem Oberbergischen, zieht es ihn nach Köln und er arbeitet dort in einer größeren Steuerkanzlei bevor er bei uns ankommt. Wilde & Partner mit Sitz im Bergischen Land ist genau der richtige Standort zwischen Stadt und Land. Denn Herr Neifer liebt die Bewegung in der freien Natur und der Königsforst liegt vor der Büro- und Haustür. Joggen und Fahrrad fahren sind seine Passion, um sich nach einem anstrengenden Bü- rotag auszupowern. Und falls Sie Herrn Neifer einmal nicht im Büro erreichen, dann vielleicht im Königsforst? Telefonisch erreichen Sie Herrn Neifer unter der Durchwahl 02204/9501-19. Ausgabe 1 / 2021 Wollte ein Mieter im vergangenen Jahr seine Miete mindern, weil er sein Geschäft oder sein Lokal wegen Corona nicht öffnen durfte, so sprachen sich die Gerichte meist gegen ihn aus. Nach deutschem Mietrecht kann die Miete nämlich nur dann gemindert werden, wenn ein Mangel der Mietsache selbst vorliegt. Dies wäre beispielsweise der Fall, wenn ein Ladenlokal wegen eines schweren Wasserschadens nicht betretbar ist. Im Falle einer behördlichen Schließung ist die Mietsache jedoch in keinem anderen Zustand als ohne Lockdown. Mit dem bis- herigen Mietrecht stößt der Mieter daher an seine Grenzen. Bundestag erleichtert Mietminderung Eine weitere Möglichkeit, um keine volle Miete zahlen zu müssen, ist die Berufung auf einen Wegfall der Geschäftsgrundlage. Nach diesem juristischen Konstrukt kommt eine Mietanpassung infrage, wenn es dem Mieter nicht mehr zugemutet werden kann, die Miete in voller Höhe zu bezahlen, weil sich schwerwiegende Umstände des Vertra- ges verändert haben. An dieser Begründung MIETRECHT Doch Mietminderungen wegen Corona-Schließungen? In den vergangenen Monaten wurde viel über die Frage diskutiert, wer im Falle behörd- licher Schließungen den Nachteil tragen soll: Mieter oder Vermieter? Der Bundestag hat im Dezember einen Teil zur Klärung beigetragen. Zum Leidwesen von Eigentümern von Gewerbeimmobilien und zur Erleichterung von Branchen wie Gastronomie, Hotel- lerie oder Einzelhandel.  Bundesregierung erleichtert Mietminderungen in Krisenzeiten. © Halfpoint

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