MandantenJournal 3/2019

Editorial Wir beraten Sie gerne: Tel. (02204) 9501 – 0 51429 B ergisch G ladbach • S attlerweg 14-18 T elefon (02204) 9501-0 • F ax (02204) 9501-10 individueller @ wilde - partner . de • www . wilde - partner . de Die Mitarbeiter der Wilde & Partner Fortsetzungsreihe Angela Puccio Ist gebürtige Bergisch Gladbacherin und bis heute hier beheimatet. Nach Abschluss der Höheren Handelsschule absolviert sie die Ausbildung zur Steu- erfachangestellten erfolgreich, arbeitet dann für eine größere Steuerkanzlei. Nach einem 2-jährigen beruflichen Aus- flug in das betriebliche Rechnungswe- sen eines Unternehmens will sie zurück zu den Steuern und ist seit Juni 2018 bei uns im Bereich Finanzbuchhaltung tätig. „Finanzbuchhaltung, das ist mein Ding“, sagt sie. In ihrer Freizeit treibt Frau Puccio viel Sport. 3–4 mal ins Fitness-Studio sind ein Muss. Außerdem ist sie begeister- ter Fußballfan und geht, wenn sie eine der raren Karten ergattert, auch gerne ins Stadion. Musik und Konzerte sind eine weitere Passion von Frau Puccio. Deshalb ist sie auch des Öfteren auf Musikkonzerten anzutreffen. Wollen Sie mehr erfahren, und wenn Sie Fragen zu Ihrer Finanzbuchhaltung haben, so erreichen Sie Frau Puccio montags bis freitags unter der Durch- wahl Nr. 52 Ausgabe 3 / 2019 Mehrere Mitglieder einer Wohnungseigentü- mergemeinschaft (WEG) störten sich daran, dass eine Eigentümerin ihre Wohnung wie- derholt an kurzfristige Gäste vermietete. Zwar sah die Teilungserklärung der WEG vor, dass vorübergehende oder wechselnde Vermietungen von Wohnungen (z.B. an Feriengäste) gestattet sind. Die dauerhafte Vermietung an wechselnde Feriengäste war der Mehrheit der übrigen Eigentümer jedoch ein Dorn im Auge. Sie fassten des- halb einen Beschluss zur Änderung der Tei- lungserklärung, der mit der erforderlichen Dreiviertel-Mehrheit angenommen wurde. Gegen diesen Beschluss wandte sich die Eigentümerin an das Gericht. Wohnnutzung umfasst auch Recht zur Vermietung Bereits das Berufungsgericht urteilte, dass der Beschluss der WEG unwirksam sei. Diese Einschätzung wurde nun auch durch den BGH bestätigt. Zur Begründung führte das oberste Zivilgericht aus, dass die Eigen- tümerin durch das Verbot der Kurzzeitver- mietung in ihren Grundrechten verletzt wird. Bei einer eigenen Wohnung umfasst die zulässige Nutzung auch die Vermietung an wechselnde Feriengäste. Die Freiheit einer Wohnungseigentümerin, mit ihrer Wohnung so zu verfahren, wie sie es wünscht, darf nicht gegen ihren Willen eingeschränkt wer- den. So wäre es im Umkehrschluss eben- WOHNUNGSEIGENTUMSRECHT Airbnb-Verbot unzulässig Der Beschluss einer Wohnungseigentümergemeinschaft, Vermietungen über Airbnb oder ähnliche Vermarktungsformen im Haus zu verbieten, ist unwirksam, wenn er gegen den Willen der betroffenen Miteigentümerin gefällt wurde. Zu diesem Schluss kam ein Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH). ©GutesaMilos  Eigentümer dürfen selbst entscheiden, wie lange und wie oft sie ihre Wohnung vermieten.

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