MandantenJournal 4/2021

Wir beraten Sie gerne: Tel. (02204) 9501 – 0 51429 B ergisch G ladbach • S attlerweg 14-18 T elefon (02204) 9501-0 • F ax (02204) 9501-10 individueller @ wilde - partner . de • www . wilde - partner . de Die Mitarbeiter der Wilde & Partner Saskia Pitz Editorial ist seit 2019 bei uns in der Steuerab- teilung für die Beratung und Erstellung von Jahresabschlüssen und Steuerer- klärungen mit Schwerpunkt im Bereich Heilberufe eingesetzt. Sie verstärkt das Team von Herrn Schmaltz. Frau Pitz ist im schönen Bergischen Land aufgewach- sen und heute noch in Rösrath heimisch. Nach Ihrer Ausbildung zur Steuerfachan- gestellten arbeitet sie in Köln in einer Steuerkanzlei und studiert berufsglei- tend an einer privaten FH Steuerrecht mit dem Abschluss Bachelor of Arts. Zur Zeit absolviert sie eine Fortbildung zur Vorbe- reitung auf das Steuerberater-Examen. Ist das geschafft wird gebaut und für die Hochzeit geplant. Es ist immer etwas los. Ihr Motto: Stillstand ist Rückschritt. Frankreich ist ihr liebstes Reiseziel. Bei gutem Essen, Strand und Sonne, kann sich Frau Pitz von den vielen Aktivitä- ten erholen. Unser Fitnessprogramm bei Wilde & Partner hat die sportlichen Ambitionen bei ihr geweckt. Laufgruppe und Pilates stehen seitdem auf ihrem wöchentlichen Programm. Frau Pitz erreichenSie tel. unter der Durch- wahl 02204/9501-44 zu den Bürozeiten. Ausgabe 4 / 2021 Das Bundesverfassungsgericht hat am 18.08.2021 entschieden, dass die Verzin­ sung von Steuernachforderungen und Steuererstattungen verfassungswidrig ist, soweit ein Zinssatz von jährlich 6 % zugrun- de gelegt wird. Der Zinslauf beginnt nicht bereits mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Steuer entstanden ist, sondern erst nach einer zinsfreien Karenzzeit von grundsätz- lich 15 Monaten. Davon betroffen sind damit lediglich diejenigen Steuerpflichti- gen, deren Steuer erst danach festgesetzt wird und auch danach bezahlt wird. Das wirkt sich im Fall einer Steuererstattung zugunsten, im Fall einer Steuernachforde- rung dagegen zuungunsten eines Steuer- pflichtigen aus. Die Gründe für die späte Steuerfestsetzung und insbesondere, ob den Steuerpflichtigen oder die Behörde hieran ein Verschulden trifft, sind für die Verzinsung unerheblich. Der Vollverzinsung liegt die Annahme zugrunde, dass Steuer- schuldner, deren Steuer erst spät festge- setzt wird, einen fiktiven Zinsvorteil haben. Zweck der Vollverzinsung ist die Abschöp- fung dieses Zinsvorteils. Der Gesetzgeber ist nach den Richtern schon berechtigt, den durch eine späte Steuerfestsetzung erziel- ten Zinsvorteil typisierend festzulegen. Im Falle einer Nachzahlung liegt hier die Annahme zugrunde, dass es sich bei dem abzuschöpfenden Vorteil um einen potenzi- ell entstehenden Zinsvorteil handelt. STEUERRECHT Steuerzins von sechs Prozent ist verfassungswidrig Eine lange erwartete Entscheidung zur Verfassungsmäßigkeit des Zinssatzes von 6 % für Steuernachforderungen und Steuererstattungen ist endlich ergangen.  Aktuell sind die Zinsen bei Nachforderungen zu hoch. Was die Zukunft bringt, ist aber noch offen. © A Stockphoto

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